Das Therapieangebot der Physiotherapie Blau

Das Therapieangebot von Physiotherapie Blau bietet vielfältige Möglichkeiten zur Behandlung unterschiedlicher Beschwerden an. Unsere Patienten kommen in unsere Praxis auf Grund von Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen sowie Schmerzen im Kiefergelenk aber auch in Schulter, Hand, Knie und Fuß. Wir behandeln Ohrgeräusche, Fußfrakturen, Bandscheibenvorfälle, Probleme beim Laufen und geben Hilfestellung bei der Bürogesundheit im Sinne der Prophylaxe. Zudem organisieren wir Gesundheitstage für Mitarbeiter und Gemeinden.

Unsere TherapeutInnen verfügen über ein großes Spektrum an fachlichen Fähigkeiten und Wissen über vielfältige Methoden zur Linderung Ihrer Beschwerden. Damit können wir Ihnen die bestmögliche Behandlung zukommen lassen. Wir bilden uns permanent mit Begeisterung weiter, denn die Erkenntnisse in der Medizin werden stetig erforscht und erweitert. So bleiben wir auf dem Laufenden und können Sie bei der Genesung optimal unterstützen.

Die häufigsten Fragen zur physiotherapeutischen Behandlung versuchen wir nachfolgend zu erläutern. Offene Fragen versuchen wir zeitnah per E-Mail zu beantworten.

Wichtig zum ersten Termin

Bitte bringen Sie zum ersten Termin unbedingt das Rezept vom Arzt und Ihre Chipkarte in die Praxis mit. Bei einigen physiotherapeutischen Behandlungen kann es sinnvoll sein, wenn Sie bequeme Kleidung dabeihaben. Ihr/e zuständige/r TherapeutIn wird Ihnen gern weiterhelfen, sollte weiteres erforderlich sein.

Für die Präventionskurse ist kein Rezept erforderlich.

 

Wichtig für die Eltern mit Kindern in der Physiotherapie

Der erste Termin in unserer Physiopraxis ist mit einigen Befundunterlagen zum Ausfüllen für die Eltern verbunden. Bitte kommen Sie vor der Behandlung etwa 15 Minuten eher, damit ausreichend Zeit für die Behandlung bleibt. Vielleicht kann sich ein Elternteil um das Kind kümmern, während der andere in Ruhe die Fragebögen vor der Behandlung ausfüllt. In der weiteren Therapie sollte für die Ruhe und Konzentration nur ein Elternteil bei der Physiotherapie anwesend sein. Bei Schulkindern bleiben die Eltern im Wartezimmer und werden nach der Therapie kurz mit eingebunden. Ab 5 Jahre können Kinder sehr selbstständig mitarbeiten und haben ein wunderbares Verständnis für sich selbst. Es ist wichtig ihnen das Selbstvertrauen zu geben. So lernen sie Selbstverantwortung und Resilienz.

HINWEIS ZUM REZEPT  Bei orthopädischen Störungen darf nicht KG-ZNS oder KG auf neurophysiologischer Grundlage verordnet sein. Uns ist bewusst, dass Eltern das nicht wissen können. Eine neurologische Behandlung bei orthopädischer Diagnose ist sinnbefreit und wird von der Krankenkasse nicht akzeptiert. Außerdem dürfen wir ohne MT-Verordnung keine Blockaden bei ihrem /Kind lösen. Und das ist eine wichtige und sinnvolle Regel. Allgemeine Krankengymnastik ist bei Kindern mit Haltungsschwächen oder Babys/Kleinkinder mit Entwicklungsverzögerungen sinnvoll.

Physiotherapeutische Behandlungen kurz erklärt

Manuelle Therapie (MT)

Die Manuelle Therapie dient zur Behandlung von Funktionsstörungen des gesamten Bewegungsapparates mit Gelenken, Muskeln, Faszien und Nerven. Im Grunde geht es um die Wiederherstellung der Beweglichkeit und Aufhebung der Funktionsstörungen.

Ob Hexenschuss, Bandscheibenvorfall, Schulter- und Nackenschmerzen, Tennisarm, Golferarm, Fußschmerzen, Kopfschmerzen … Die Manuelle Therapie ist eine der Grundpfeiler in der Physiotherapie.

Manuelle Therapie und Reflextherapie bei Säuglingen und Kindern

Ihr Baby braucht besondere Unterstützung? Es hat zum Beispiel ein Kiss-Syndrom? Oder einen Schiefhals? Neurologische Erkrankungen behandeln wir nicht, orthopädische sehr gerne.

Spezielle Anwendungsgebiete für Babys mit:

  • Kopf-, Gesicht- und Haltungsasymmetrien
  • Kiss-Syndrom
  • Verdauungsstörungen
  • Schreibabys
  • Skoliose
  • Hüftdysplasie
  • Wach- und Schlafrhythmusstörungen
  • Schluckstörungen/ Spuckkinder
  • Muskeltonusstörungen
  • Entwicklungsverzögerungen

 

Spezielle Anwendungsgebiete bei Kindern:

Wir behandeln in unserer Physiotherapie-Praxis orthopädische und chirurgische Erkrankungen, Kopfschmerzen, Haltungsschwächen und Auffälligkeiten in der Bewegung oder Konzentration nach schweren Stürzen.

Manuelle Lymphdrainage (MLD)

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine komplexe Entstauungstherapie (KPE). Der Physiotherapeut muss zertifiziert sein, um diese Behandlung bei Ihnen durchführen zu dürfen.

Die Manuelle Lymphdrainage dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie. Diese kann vor allem nach Traumata und Operationen notwendig werden. Am häufigsten wird diese Therapie nach Tumortherapien verordnet. Aber auch für gesunde Sportler nach Unfall oder Extrembelastungen wie beispielsweise Marathon, kann eine Lymphdrainagebehandlung als Regenerationsbehandlung großes leisten. Auf dem Rezept steht MLD-30, oder MLD-45 oder MLD-60. Die Zahl steht für die Behandlungsdauer, die sie einplanen sollten.

Kiefergelenksbehandlungen (CMD oder TJMD)

Kiefergelenksbehandlungen werden auch als Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) oder als Temporomandibular joint dysfunction (TMJD) bezeichnet.
Alle diese Überbegriffe benennen die Dysfunktionen/Fehlregulationen im Kiefergelenk. Kiefergelenksbeschwerden treten meist im Zusammenwirken von Kiefergelenken, Kaumuskeln und Zähnen auf. Weitere Ursachen von Dysfunktionen können funktionell, strukturell, biochemisch oder psychisch sein – die Symptome können hierbei sehr vielfältig sein.

In unserer Praxis haben wir deshalb umfangreiche Arbeitsblätter für eine gründliche Anamnese entwickelt, damit wir Ihnen die bestmögliche Behandlung zukommen lassen können.
Unser Praxisteam bildet sich auf dem Gebiet der Kiefergelenksbehandlungen ständig weiter. Daher können wir Ihnen sehr gute Behandlungsmöglichkeiten anbieten.
Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Zahnärzten ist uns wichtig und für eine gelingende Behandlung sehr zu empfehlen.

Craniosacrale Osteopathie (CSO)

Die Craniosacrale Osteopathie hat sich aus der Osteopathie heraus entwickelt und ist auch der Manuellen Therapie zugehörig. Eigentlich kann man sie von der Chirotherapie nicht trennen. In Deutschland wird es so gehandhabt.

Die Therapie richtet sich auf die inneren und äußeren Faszien des gesamten Körpers. Es besteht eine Wechselbeziehung zwischen den Zugkräften innerhalb des Bindegewebes (Muskeln, Faszien, Knochen), der Atmung und der Zirkulation des Herz-Kreislauf-Systems sowie der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit. Die feinen pulsierenden Bewegungsmuster können erfahrene und sensitive Therapeuten erspüren, die mit der Methode vertraut sind. Der Patient wird in seinen Selbstheilungskräften unterstützt. Die Behandlung des knöchernen Schädels, des Kiefers, der Wirbelsäule und des Beckens verbinden sich wieder zu einem Ganzen. Festgefahrene Bewegungsabläufe entwirren sich und Blockaden lösen sich zeitlupenartig in flüssigen Bewegungen auf.

Krankengymnastik

Die Krankengymnastik dient der Verbesserung der Körperwahrnehmung, der Förderung der Beweglichkeit des Körpers und der Reduzierung von Schmerzen.
Bei unseren Behandlungen lassen wir die neuesten Studienerkenntnisse mit einfließen. Zur Unterstützung arbeiten wir gern mit Biofeedback-Geräten. Wir nutzen unsere vielseitigen Fortbildungen für ein optimales Ergebnis.

Applied Kinesiology

Nicht immer können Beschwerden Ursachen zugeordnet werden, denn häufig sind diese funktionell bedingt. Die Muskulatur ist am Ende einer Funktionskette das „Opfer“. Die Ursachen können beispielsweise im Craniosacralen System, im Verdauungssystem, im Immunsystem, im Kausystem, in der Psyche und in vielem mehr liegen. Manchmal sind Organe z.B. lediglich in ihrer Funktion beeinträchtigt, jedoch nicht krank.

Eine medizinische Ursachenanalyse von Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden ist der Ansatz der Applied Kinesiology. Funktionsstörungen, Mangelzustände und Belastungen sollen beseitigt werden, um so dem Körper die Regulation zu ermöglichen. Die Kinesiologie ist im Grunde eine sehr umfassende  Biofeedback-Testmethode. Die Reaktion der getesteten Muskeln kann einen Aufschluss über eine entsprechende Therapiemethode zur Genesung geben, zum Beispiel der Manuellen Therapie.

Die Kinesiologie ist optimal als Prophylaxe geeignet für Menschen mit hohem beruflichem Stress und für Sportler. Sie ist eine Ergänzung zum gesunden Lebensgefühl. Aber auch PatientInnen mit anhaltenden Schmerzsyndromen, ohne erkennbare organische Erkrankung, kommen häufig in unsere Praxis. Applied Kinesiology kann helfen, sinnvolle Grundlagen für die Therapie zu schaffen.

Als Katja Blau mit ihrer Ausbildung in Applied Kinesiology begann, war sie begeistert, dass sie endlich ein Werkzeug gefunden hatte, das alle Fortbildungen sinnvoll miteinander verbindet.

McKenzie-Therapie

Die McKenzie-Therapie ist eine manualtherapeutische Untersuchungs- und Behandlungstherapie bei Rückenschmerzen. Sie wurde von dem Neuseeländer Robin McKenzie entwickelt und durch viele Studien in der Wirksamkeit belegt.
Ein kennzeichnendes Merkmal ist die Ausübung von wiederholten unterschiedlichen Bewegungen, die beim Patienten eine rasche Verbesserung der Symptome erzielen.

Die McKenzie-Therapie ist nicht mehr aus der modernen Physiotherapie und Krankengymnastik wegzudenken. Wir sind von ihr total begeistert. Insbesondere bei Rücken-, Nacken- und Kniebeschwerden, Problemen im Arm und an der Hand kann mittels dieser Therapie Linderung erfolgen.

Marnitz-Therapie

Im Gegensatz zu anderen speziellen Weichteiltechniken gibt es bei der Marnitz-Therapie einen spezifischen befundorientierten Behandlungsaufbau. Die Therapeuten orientieren sich an sogenannten Schlüsselzonen. Die reflektorische Behandlung der Störfelder wirkt bis in die Peripherie. Es kommt dabei zu einem Dehnreiz der Muskelspindel und zur plastischen Verformung.

Durch die Marnitz-Therapie können sich alte Muster auflösen. Kombiniert wird diese Technik mit Traktion und Mobilisation und eignet sich sehr gut bei LymphödempatientInnen, da es zu keiner Hyperämie (Höherer Durchblutung) im Ödembereich kommt. Der Anstieg von lymphpflichtiger Last wird vermieden. Die Marnitz-Therapie ist optimal bei Brustkrebspatientinnen (nach Abschluss der Therapie) zur Lösung von Verspannungen.

Reflektorische Atemtherapie (RAT)

Die Reflektorische Atemtherapie beruht auf Wärmebehandlung, verschiedenen manuellen Techniken und der Atemgymnastik. Mit der Behandlung werden Zwerchfellbewegungen aktiviert und somit Voraussetzungen für einen natürlichen Ablauf des Atems geschaffen.

Die manuelle Reizsetzung führt bei den PatientInnen zu einer bewussten wahrnehmbaren Atembewegung bzw. Atemveränderung. Das Atemspektrum umfasst alle Schweregrade akuter und chronischer Erkrankungen der Atemwege. Die Patientinnen empfinden die Reflektorische Atemtherapie als sehr wohltuend, aber oft auch als schmerzhaft.

Die Anwendungsgebiete sind obstruktive Ventilationsstörungen (Asthma bronchiale, Emphysem, chronische obstruktive Bronchitis), Restriktive Ventilationsstörungen (Skoliose, Trichterbrust, Morbus Bechterew, Pleuraverschwartung, Lungenfibrose) und starke Muskelverspannungen (Zustand nach Lungenoperationen, Pneumonien, zystische Fibrose und Transplantationen).

Tuina-Therapie

Die Tuina-Therapie kommt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin und ist eine selbstständige manuelle Therapie. Die Lebensenergie – das Qi – soll in ihrem Fluss unterstützt werden. Wir nutzen die Kenntnisse der Tuina-Therapie im ganzheitlichen Ansatz der Physiotherapie.

Vestibulartraining

Ist eine Störung des Vestibularorgans (Gleichgewichtsorgan) die Ursache für Schwindel, kann dies durch eine evidenzbasierte Anamnese und Untersuchung behandelt werden.

Sympathikus-Therapie

Die Sympathikus-Therapie ist eine orthopädische Herangehensweise an verschiedenste Syndrome, die durch eine dauerhafte mechanische Irritation des Sympathikus im Grenzstrang hervorgerufen werden.

Statik- und Laufanalyse

In der Bewegung wird sehr gut sichtbar, wenn Muskeln nicht zusammen arbeiten. Verschlissene Schuhe, Fehlstellungen der Füße, Knie-, Hüft- und Kieferfehlstellungen sowie Dysbalancen und Funktionsschwächen können zu Problemen beim Laufen, Walken und Stehen führen.
Unsere PatientInnen nutzen dieses Angebot als Prophylaxe oder zur ausführlichen Befundaufnahme, wenn bereits Beschwerden vorhanden sind.

Elektrotherapie (ET)

Die Elektrotherapie ist eine Therapie mit Strom in der Physiotherapie und wird manchmal auch als Reizstromtherapie bezeichnet.
In verschiedenen Verfahren arbeiten wir mit Gleichstrom oder Wechselstrom. Eine besondere Form ist die Iontophorese. Mithilfe eines Gleichstroms wird ein Schmerzgel direkt in das Gewebe eingebracht. Das Medikament kann direkt an der betroffenen Stelle seine Wirkung entfalten und der Magen-Darmtrakt bleibt von einer Einnahme eines Medikaments verschont.

Die Magnetfeldtherapie nimmt eine Sonderstellung ein. Es werden Wechselspannungen nach dem Induktionsgesetz im Körper erzeugt. Jedes Verfahren ist für sich eine sehr hilfreiche Unterstützung in der Physiotherapie.

Ultraschalltherapie (US)

Die Ultraschalltherapie wird der Wärmetherapie zugeordnet und muss auf dem Rezept als Wärmetherapie mittels „US“ gekennzeichnet sein.

Durch die entstehende Tiefenwärme entsteht eine Schmerzlinderung im Gelenk und die Versorgung von Nährstoffen wird im Knorpel angekurbelt. Mithilfe von Ultraschallwellen kann auch ein kopplungsfähiges Medikament wie zum Beispiel ein Narbengel oder Schmerzgel direkt in das Gewebe eingebracht werden (Phonophorese). Der Magen-Darmtrakt wird geschont und das Medikament wirkt direkt vor Ort.

Die Anwendungsgebiete sind vielfältig z.B.: Arthrose, Arthropathie, Kalkschulter, Achillodynie, Tennisarm, Golfarm, Epicondylopathie, Schmerzen in der Schulter, Rheumatoide Erkrankungen (Rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew, …), Verstauchungen, Sehnenreizungen, Verspannungen, Verzögerte Knochenbruchheilung, schmerzhafte, verklebte Narben usw.

Magnetfeldtherapie

Es ist bekannt, dass Menschen nach längerem Aufenthalt in einem vom natürlichen Erdmagnetfeld abgeschirmten Umfeld (Stahlbetonhäuser, moderne Büros, Autos, …) Beschwerden entwickeln können. Bei der Magnet-Zell-Regeneration werden mit Hilfe richtig dosierter pulsierender Magnetfelder die körpereigenen Energiefelder gestärkt. Über die Frequenzbänder werden dem Körper die Felder angeboten, die im menschlichen Organismus vorkommen.

Die Magnetfeldresonanztherapie hat sich weltweit in Praxen von Ärzten, Heilpraktikern und Physiotherapeuten als Hilfsmittel zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit bewährt.

Die Magnetfeldtherapie kann angewendet werden z.B.:

  • zur Linderung von akuten und chronischen Schmerzzuständen bei diversen Erkrankungen,
  • der Festigung des Knochenbaus (Knochenbrüche, Osteoporose, Prothesen, …),
  • bei Arthrose,
  • zur Aktivierung des Stoffwechsels (Adipositas, Dyspepsie, Diabetes),
  • Regeneration der Körperzellen,
  • Vitalisierung des Immunsystems,
  • Harmonisierung des vegetativen Nervensystems (z.B. bei hyperaktiven Kindern),
  • Verbesserung des Schlafes (die körpereigene Melanin-Produktion wird optimiert),
  • Leistungssteigerung durch verbesserte Aufnahme von Sauerstoff (Sport, Studium),
  • Erweiterung verkrampfter Blutgefäße (durch Stress, viel im Auto sitzen),
  • Ausgleich der schädlichen Wirkung des Elektrosmogs (Handy, Mikrowelle, Bildschirmarbeit, …)

Kinesio-Taping

Die Tapes bestanden zuerst nur aus Baumwolle. Heute ist die Zusammensetzung je nach Ziel der Behandlung unterschiedlich. Das Tape besitzt eine Eigendehnung, die vergleichbar mit der Dehnfähigkeit eines menschlichen Muskels ist. Es ist elastisch, luftdurchlässig und wasserbeständig, sodass es auch beim Duschen getragen werden kann. Eine wärmeempfindliche Acrylbeschichtung sorgt für die nötige Haftung auf der Haut. Es enthält keine Wirkstoffe (Arzneien) und kann daher neben medikamentösen und homöopathischen Behandlungen angewendet werden.

Durch die spezielle Anlagetechnik soll der Heilungsprozess gefördert werden. Es gibt verschiedene Anlagetechniken, beispielsweise um die Muskulatur, Faszien oder die Lymphbahnen zu unterstützen. Ebenfalls hat sich das Tapen von Meridianen bewährt.

Klassische Massagetherapie (KMT)

Eine Massagetherapie ist manchmal sinnvoll vor einer Manuellen Therapie-Behandlung. Wenn die Muskulatur so verspannt ist und eine Korrektur von Kopf bis Fuß nicht möglich ist, kann jedoch eine notwendige Massage in die Manuelle Therapie integriert werden. In diesem Fall muss die Massage nicht extra verordnet werden. Bei kurzfristiger psychischer Überlastung oder Erschöpfung kann eine Klassische Massagetherapie sinnvoll sein. Bei langfristiger psychischer Belastung wurde kein nachhaltiger Erfolg in Studien nachgewiesen. Da sind Krankengymnastik, Autogenes Training und Manuelle Therapie eindeutig bessere Alternativen, denn Aktivität bringt mehr Erfolg als Passivität.

Für LymphpatientInnen ist eine klassische Massage nicht geeignet, da es zur Mehrdurchblutung im Gewebe kommt. Hier ziehen wir die Marnitz-Therapie vor.

Fußreflexzonentherapie

Der Mensch spiegelt sich mit allen seinen Organen in Form von Reflexzonen am Fuß wieder. Ähnlich wie bei der Bindegewebsmassage auf dem Rücken, sind die Organe bestimmten Zonen am Fuß zugeordnet. Veränderungen sind durch Einziehungen oder Aufquellungen sichtbar und für den Physiotherapeuten auch im Tastbefund spürbar. Funktionsstörungen werden sichtbar und können angeregt oder beruhigt werden.

Klangschalenmassage

Den Klangschalen wird heilende Wirkung zugeschrieben. Jede Klangschale hat ihren speziellen Ton, ihre eigene Schwingung. Diese Schwingungen kann man erspüren. Der Körper wird bewegt.

Pilates

Joseph H. Pilates entwickelte ein Training für Körper und Geist, für das er Elemente aus der Gymnastik, dem Yoga und dem Zen-Buddhismus kombinierte. Es dient der Stärkung des gesamten Körpers in Verbindung mit Flexibilität, Körperwahrnehmung und Kontrolle der Bewegung. Neueste Studien haben das herkömmliche Pilates immer wieder revolutioniert. Neue Erkenntnisse fließen in unser Training ein.

Die Pilates-Techniken können auf der Matte, mit oder an Geräten vollzogen werden. Das modifizierte Pilates kann noch mehr. Im Stand, im Sitz, auf der Matte und mit Geräten können alle problematischen Alltagsbewegungen speziell trainiert werden, beispielweise Schmerzen beim Autofahren. Das ist der Hauptgrund, warum wir Pilates so lieben. Des Weiteren kann für jeden Patienten die Übung in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen aufgebaut werden. Das ist auch in Kursen wunderbar umsetzbar.

Wir bieten Pilates als Einzeltraining, als Kurse und als Workshops an.

 

Pilates für Senioren

Dienstags 10 Uhr findet unser Pilates im Sitzen statt. Dieser ist besonders gut geeignet für Patienten, die z.B. nach Operationen an der Hüfte noch nicht auf unsere Mattenkurse zurückgreifen können.

Für unsere sportlichen Senioren empfehlen wir den Montagskurs um 10 Uhr auf der Matte.

Hier finden Sie das Kursangebot der Physiotherapie Blau in Potsdam.

Rückenschule

Die moderne Rückenschule verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Es wird nach nachhaltigen Lösungen gesucht. Aktuelle Studien haben bewiesen, dass der Kraftaufbau der Muskulatur nicht den gewünschten Erfolg bringt. Die Hauptursache ist der bio-psycho-soziale Ansatz und die Bewegungskontrolle. Der Rücken soll nicht geschont, sondern fortlaufend weich und fließend bewegt werden. Als überholt gelten auch die falsche und richtige Körperhaltung. Die Teilnehmenden sollen in der Rückenschule zu einem bewegten Lebensstil mit gesundheitsfördernden Aktivitäten geführt werden.

Unsere PatientInnen erhalten nach Abschluss des Kurses ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme für die Krankenkasse.

Die Rückenschule muss nicht verordnet werden.

Wir kommen gern auch in Ihr Unternehmen und geben z.B. einen Kurs oder zum Gesundheitstag einen Workshop. Fragen Sie gern per E-Mail an. (Link)

Rückenschule für Kinder

Die Kinderrückenschule wird für Kinder von 5 bis 7 Jahre in der Vorschule im Kindergarten ausgerichtet. Sie dient der Bewegungsförderung, Verbesserung der Wahrnehmung der körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Die Kinder lernen spielerisch verschiedene Methoden der Entspannung, der Konzentration, Vorschulfähigkeiten werden in Elementen überprüft. Lockerungsübungen mit gleichzeitigem kindgerechten „Anatomieunterricht“, Körperreisen, Yogaelemente und Gleichgewichtsspiele sind ein wichtiger Bestandteil des umfangreichen Programms der Rückenschule.

Die Kinderrückenschule findet hauptsächlich in Kindergärten gemeinsam mit der Vorschulerzieherin vor Ort statt. Das hat den Vorteil, dass die Kinder in ihrer sicheren gewohnten Umgebung sind und die Bezugsperson die neusten Übungen der Rückenschule erlernt und das ganze Jahr über weiter durchführen kann.

Die Kinderrückenschule wird von den Eltern finanziell getragen.

Yoga

Unsere Praxis bietet Yoga-Kurse als Raum zur Entspannung in der Bewegung an. Yoga ist eine Lebenseinstellung bestehend aus Atemübungen, Bewegungen, Entspannung, Ernährung und vielem mehr. Körper, Geist und Seele sollen miteinander verbunden werden. Es gibt verschiedene Ausrichtungen des Yoga. Derzeit bieten wir in unserer Physiopraxis den TriYoga an.

Der fließende und einzigartige Stil des TriYoga entspringt dem Hatha Yoga. Charakteristisch für TriYoga sind die wellenförmigen und ökonomischen Bewegungen die ein sanftes gleiten von Asana zu Asana ermöglichen. Die harmonische Dreiheit (Tri) von Atmung, Handgesten, fließenden als auch gehaltenen Positionen kreiert einen meditativen Bewegungsflow. Die volle Schönheit dieses Stils entfaltet sich mit fortschreitender Praxis. Mit der Zeit erfahren die Teilnehmenden eine neue Weite und Länge in ihrer Wirbelsäule und gewinnen auf sanftem Wege an (mehr) Flexibilität, Stärke und Ausdauer dazu. Alle Übungen werden an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst.

Autogenes Training

Das Autogene Training gehört zu den Entspannungsmethoden. Durch die bewusste Konzentration auf den eigenen Körper kommt es zu einer intensiven inneren Entspannung, Ruhe und Ausgeglichenheit. Wir bieten in Abständen Kurse an. Die Teilnehmenden erlernen die Fähigkeit zur Selbstentspannung und können es dann später immer wieder anwenden.

Hausbesuche

Für unsere PatientInnen in der Nachbarschaft ermöglichen wir bei entsprechender Verordnung auch Hausbesuche.
Unser Arbeitsgebiet liegt in dem Postleitzahlenbereich 14467 in Potsdam. Andere Postleitzahlen sind in Ausnahmefällen bei Stammpatienten möglich.